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Rufmord im Internet

"Watch your Web" ist ein aktuelles Schlagwort zum Thema. Das Internet wird immer mehr auch zu einer Spielwiese für bösartige oder kriminelle Belästigung und Schädigung. Die Opfer sind Privatpersonen, aber ebenso auch Firmen, die sich Angriffen der Konkurrenz ausgesetzt sehen. Die Täter sind dreist und schwer zu fassen. Gutes Zureden hilft nicht.

Die typischen Fälle sind:

und vieles mehr.

Die Grenzen zum Mobbing sind fließend. Doch während beim Mobbing nicht immer gleich die Grenze zur Strafbarkeit überschritten wird, ist dies beim Rufmord regelmäßig der Fall.

Wer aber jetzt glaubt, daß die Polizei wirksam hilft, ja überhaupt helfen kann, der irrt. Nach einer vorsichtigen Schätzung verlaufen 90% der Anzeigen in solchen Fällen im Sand.

Meistens ist das Entsetzen groß, wenn man z.B. einem Kreditantrag abgelehnt bekommt, weil man überraschend damit konfrontiert wird, daß unter dem eigenen Namen von Dritten Schulden aufgehäuft worden sind. Schlimm, wenn Geschäftspartner plötzlich Emails bekommen, in denen gefälschte Bilder oder unwahre Tatsachenbehauptungen stehen. Schlimmer, wenn die Polizei ermittelt, weil auf ein ahnungloses Opfer vorsätzlich ein falscher Verdacht gelenkt worden ist. Existenzbedrohend sind solche Fälle, in denen der Absatz eines Produktes einbricht, weil die Konkurrenz oder Neider systematisch falsche Kundenrezensionen oder Bewertungen ins Internet gestellt haben.

In all diesen Fällen stößt der oder die Betroffene schnell auf unüberwindliche Hürden wenn er versucht, die Angriffe abzuwehren. Forenbetreiber antworten nicht, die Betreiber von Internetseiten sitzen irgendwo in der Welt, Strafanzeigen laufen ins Leere.

Gleich zum Anwalt


Wer Opfer einer solchen Rufmordkampagne geworden ist, sollte unverzüglich einen auf solche Fälle spezialisierten Anwalt aufsuchen. Es ist in aller Regel keine Zeit mehr, um selbst zu versuchen, den Schaden zu begrenzen.

Siehe dazu: Rufmord und Mobbing im Internet